Sonntag, März 29, 2026

Foto-Feintuning 1: Standard-Nachbereitung

raw-Nachbearbeitung mit nomacs ohne Feintuning

Die Nachbereitung am Rechner macht mir keinen Spaß, ich bin da zu ungeduldig und zu geizig für semiprofessionelle Software im Monatsabo und Gefummle mit Masken und Ebenen und Histogrammschubserein mit Gaußfiltern und habe natürlich auch keinen Plan davon.

00_nomacs-orig-auto.png
original raw-Bild typisch Binnensee-Grün und ‘automatisch angepasstes’ & ‘geschärftes’ - kristallklar, aber nicht wie gesehen ..

Am besten sind eh Bilder, die die Atmosphäre unter Wasser genau einfangen und schlechte Nachbereitung verschandelt die Bilder oft bzw. bildet die Realität nicht mehr ab.
Ideal für meine Zwecke ist das kostenlose Tool nomacs. Hier wird beschnitten, wenns passt „automatisch angepasst“, geschärft und gelegentlich an der Belichtung rumgespielt.
Hier im Beispiel nebenan geht beim „automatischen Bildanpassen“ die Binnensee-Atmosphäre völlig verloren. Aber oft sehen die Bilder nach der Behandlung ein bisschen besser aus.
Bisher habe ich darüber auch die Bilder komprimiert und den zu veröffentlichenden Bildern im Nachgang mit den exiftools ein copyright verpasst.

Seit kurzem nutze ich ein kleines bash-script, welches Skalierung und Komprimierung und das Hinzufügen der copyright-Informationen automatisiert. Dabei wird bildweise eine Vorschau angezeigt und interaktiv ein Name und eine Kurzbeschreibung abgefragt. Zusätzlich werden die Bildinformationen (Blende, Verschlusszeit, ISO, Brennweite) ausgelesen. Aus diesen Infos schreibt mir das Skript eine „Beschriftungs-Datei“ für die Bilderreihen in meinen Flatpress-Blog-Beiträgen.