mit Lernkurve nach oben
Prima wenn Leute flexibel sind und Chancen beim Schopfe packen. So bekamen wir am 4. und 7.2. minimale Mannschaftsstärke zusammen, stürzten uns ins kühle Nass und konnten die Eislandschaft von unten genießen.
So langsam gewinnen wir Routine bei der Vorbereitung und ich auch beim Tauchen selbst. Die Tauchgänge werden deutlich flacher und meine Scheu vorm Gleiten “auf” Eis mit positivem Auftrieb schwindet. Das Atemminutenvolumen sinkt - ist aber immer noch 50% höher als bei normalen Tauchgängen, obwohl ich mich nicht wirklich gestresst fühle.
Da mir die Qualität meiner Bilder nicht zusagte, habe ich Fachliteratur gewälzt. Tipps gab es einige: Nah ran! (-> Weitwinkel für Taucher in Totale oder Landschaft) war in der Kürze nicht zu realisieren.
Umgesetzt habe ich beim letzten Tauchgang zwei: Zum einen habe ich meinen Soloblitz zentral über dem Objektiv platziert, um die Szene von oben mit möglichst wenig “Raumüberschneidung” von Lichtkegel Objektiv bzw. Blitz auszuleuchten. Zum zweiten habe ich den Öffnungswinkel des Blitzes mit einem Neoprenaufsatz deutlich verengt, um so die unschönen Flecken durch angestrahlte Schwebeteilchen zu minimieren. Eigentlich sollte dieser Snoot so groß sein, dass das Bild trotzdem komplett beleuchtet ist, doch mein Snoot muss hierfür noch gekürzt werden. Trotzdem sind deutlich weniger Schwebteilchen zu erkennen. Allerdings war auch die Sicht schon deutlich besser geworden. Offensichtlich geht den Algen unter Schnee & Eis so langsam das Licht für die Photosynthese aus.
In Summe war ich mit einigen Bildern schon deutlich zufriedener.













































